Unter dem Motto: "Demokratie braucht Demokraten" wurde am Freitag dem 23.02.2024 auf dem Rudolstädter Markt die erste Wahlkampfveranstaltung der angeblich demokratischen Kräfte von Rudolstadt gegen das Erstarken der AfD in Thüringen durchgeführt.
Unter den, laut Flyer, zirka 50 Unterstützern der Veranstaltung, sind gerade mal vielleicht 10 Prozent aus der wertschöpfenden Bevölkerung unseres Kreises. Genau so war auch der Anteil der maximal 500 - 700 Besucher aufgeteilt.

Markt23022024

Wir wollten uns mal ein Bild von der Veranstaltung machen und durften den Marktplatz ohne Behinderung betreten. Aber auch nur, weil wir kein Schild um den Hals hatten, wie z.B. "Omas gegen den Krieg", solche Menschen wurden von den angeblichen Demokraten nicht geduldet.
Die Bildunterschrift in der OTZ + vom 23.02.2024 lautet: "Rudolstadt setzt ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz"; darüber das Bild von einem Plakat mit dem Leitspruch: AfD Verbot.de.

Afd  Verbot23022024

Soweit soll die Demokratie dann doch nicht gehen. Man will die AfD (in Meinungsumfragen in Thüringen immerhin bei über 30 Prozent) am liebsten ausgrenzen und verbieten. Natürlich immer zum Schutz der Demokratie. Dann wird noch auf dem abgebildeten Plakat eine skandalbehaftete Webseite als korrekte Informationsquelle empfohlen. Das macht aber nichts, schließlich geht es um die Demokratie! Ja genau, um unser aller Demokratie, deren Gestaltung derzeit militant von Minderheiten geradezu weg von den Werten einer Demokratie entwickelt wird. Die Mehrheit der Bevölkerung kann die Politik der Regierung in der Bundesrepublik und in Thüringen nicht mehr ertragen.
Nur als Beispiel an dieser Stelle eine kleine Diskussion mit einer Teilnehmerin der Demonstration am Rande der Veranstaltung. - Ich habe sie gefragt, ob sie auf einer Veranstaltung der AfD schon einmal Plakate gesehen hat, auf denen stand: "Verbot der Linken", "Verbot der SPD", "Verbot der CDU"? Eine Antwort habe ich darauf nicht erhalten, weil sie ja kleinlaut "Nein" hätte sagen müssen. So etwas machen wahre Demokraten nun einmal nicht, sie setzen sich mit allen an einen Tisch und versuchen gemeinsam ihr Land im Sinne der Bürger besseren zu gestalten. Möglicherweise muss das die heutige "Demokratie" erst wieder lernen.

Günter Engelhardt 25.02.2024